Städtetrip Salzburg
Barock zwischen Bergen, Mozart an jeder Ecke und eine Festung, die seit 900 Jahren über der Stadt thront. Vom Mirabellplatz geht es durch den Barockgarten, über die Salzach in die Altstadt und dann hinauf zur Festung Hohensalzburg. Für diesen Bogen brauchst du nur eine fertige Tagesroute und keinen Plan.
🗺️ Salzburg interaktiv öffnen mit Karte & NavigationUnsere Rundgänge durch Salzburg
Fertige Routen ab der Station führen dich durch Salzburg, vom ersten Schritt an zu den richtigen Ecken, ganz ohne eigene Planung.
Mirabell, Altstadt & Festung
Vom barocken Mirabellgarten mit dem Postkartenblick zur Festung, über die Liebesschloss-Brücke Makartsteg in die Altstadt, durch die Getreidegasse mit den Zunftschildern, vorbei an Mozarts Geburtshaus zum Residenzplatz und ins Salzburg Museum. Weiter zum frühbarocken Dom, in den verwunschenen St.-Peter-Friedhof und mit der Standseilbahn hinauf zur Festung Hohensalzburg.
- Mirabellgarten. Der Rundgang beginnt im barocken Mirabellgarten von 1690, mit symmetrischen Blumenbeeten, Statuen und der berühmten Mittelachse, die den Blick über den Fluss direkt auf die Festung Hohensalzburg rahmt. Filmfans erkennen die Kulisse aus "Sound of Music". Früh am Morgen hast du ihn fast für dich. Merk dir außerdem den Müllner Steg, ein paar Gehminuten am Salzachufer entlang. Von der Brücke hast du den klassischen Postkartenblick auf Altstadt und Festung. Und gleich dahinter wartet der Augustiner-Biergarten mit selbst gezapftem Bier.
- Makartsteg. Der Makartsteg ist die Fußgängerbrücke über die Salzach, über und über mit Liebesschlössern behängt. Von der Mitte hast du den klassischen Salzburg-Blick auf das rechte Ufer, die Altstadt und darüber thronend die Festung Hohensalzburg. Eines der schönsten Panoramen der Stadt.
- Getreidegasse. Die Getreidegasse ist die berühmteste Gasse Salzburgs, schmal, hoch und geschmückt mit kunstvollen schmiedeeisernen Zunftschildern, die auch Modeketten kunstvoll ausführen mussten. Ein Bummel durch enge Durchhäuser und Innenhöfe, mitten im barocken Herz der Altstadt. Am westlichen Ende der Gasse bringt dich der Mönchsbergaufzug in Sekunden hinauf zur Mönchsberg-Terrasse am M32. Von dort hast du wohl den besten Blick über Altstadt und Festung.
- Mozarts Geburtshaus. Mitten in der Getreidegasse steht das leuchtend gelbe Haus Nummer 9, in dem Wolfgang Amadeus Mozart 1756 geboren wurde. Heute zeigt das Museum seine Kindergeige, Instrumente, Briefe und Porträts der Familie. Der wohl authentischste Mozart-Ort der Stadt.
- Residenzplatz. Der weite Residenzplatz ist der repräsentative Herzplatz der Altstadt, gerahmt von der fürsterzbischöflichen Residenz und dem Dom. In der Mitte plätschert der monumentale Residenzbrunnen, der größte Barockbrunnen Mitteleuropas. Ein beliebter Treffpunkt und Bühne für Konzerte und Märkte.
- Salzburg Museum (Neue Residenz). Direkt am Residenzplatz erzählt das Salzburg Museum in den Prunkräumen der Neuen Residenz die Geschichte der Stadt. Von den Fürsterzbischöfen über Mozart bis zur Moderne, opulent inszeniert. Ein guter Ort, um Salzburg wirklich zu verstehen; im Turm hängt zudem das berühmte Glockenspiel.
- Salzburger Dom. Der frühbarocke Salzburger Dom mit seiner mächtigen Kuppel und der marmornen Doppelturmfassade ist das religiöse Zentrum der Stadt. Hier wurde Mozart 1756 getauft, an seinem Taufbecken. Der helle, weite Innenraum und die reich verzierte Kuppel sind einen Blick wert.
- St. Peter Stiftskirche & Friedhof. Am Fuß des Mönchsbergs liegt der verwunschene Friedhof von St. Peter. Schmiedeeiserne Grabkreuze und blühende Gräber vor der senkrechten Felswand, in die die uralten Katakomben gehauen sind. Ein stiller, magischer Ort und Filmkulisse aus "Sound of Music". Die Stiftskirche daneben ist reich barock ausgestattet.
- Festung Hohensalzburg. Zum Abschluss die Festung Hohensalzburg, eine der größten erhaltenen Burgen Europas, die seit über 900 Jahren über der Stadt thront und nie erobert wurde. Oben warten Prunkräume, Museen und Höfe. Vor allem aber der grandiose Rundblick über die barocke Altstadt und die Alpenkette. Die Standseilbahn bringt dich bequem hinauf.
So planst du deinen Besuch
Ein Tag reicht. Die Route ab dem Mirabellplatz misst 3,5 Kilometer und führt durch den Barockgarten, über die Salzach in die Getreidegasse zu Mozarts Geburtshaus, weiter zum Dom und hinauf zur Festung Hohensalzburg. Die Standseilbahn nimmt dir den Aufstieg ab. Oben liegt die Stadt zwischen den Bergen unter dir, und du siehst sofort, warum sie an dieser Stelle gebaut wurde. Sieben Abendtipps liegen bereit, dazu Hallstatt und Schloss Hellbrunn für einen zweiten Tag.
Ausgehen & Nachtleben
Rooftop-Bars
- Steinterrasse (Hotel Stein). Die legendäre Dachterrasse über der Salzach mit dem wohl schönsten Blick der Stadt, direkt gegenüber die Altstadt und die Festung, dazu ein Drink bei Sonnenuntergang.
Ausgehviertel
- Steingasse. Die schmale, jahrhundertealte Gasse am rechten Salzachufer versteckt kleine, stimmungsvolle Bars und Weinlokale. Abends das charmanteste Ausgeheck Salzburgs.
- Rudolfskai. Die Uferstraße am Rand der Altstadt ist die Partymeile der jungen Salzburger, eine dichte Reihe von Bars und Clubs, am Wochenende voll und laut bis spät.
Essen & Restaurants
- St. Peter Stiftskulinarium. Das älteste Restaurant Mitteleuropas, urkundlich seit 803, in den Mauern des Stiftes St. Peter am Fuß der Festung. Gehobene österreichische Küche in historischen Gewölben, mit Mozart-Dinnerkonzerten.
- Augustiner Bräustübl (Mülln). Riesiges Brauhaus im Kloster Mülln. Das Bier zapfst du dir aus Holzfässern selbst, dazu Schmankerl von der Schmankerlgang und im Sommer ein weitläufiger Biergarten unter Kastanien.
Bars & Clubs
- Rudolfskai & Giselakai (spät). Wenn die Bars füllen, wird die Uferzeile am Rudolfskai zum Club-Viertel. Hier tanzen die Salzburger bis in den Morgen, unkompliziert und nah beieinander.
Bühne & Konzerte
- Salzburger Marionettentheater. Seit 1913 führen kunstvolle Marionetten ganze Mozart-Opern und "Sound of Music" auf. Ein einzigartiges, liebevolles Erlebnis, das Kinder wie Erwachsene verzaubert.
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Infos zu Salzburg
Nahverkehr
Betreiber. Salzburg AG fährt als städtischer Betreiber die zwölf Obuslinien und die Albus-Buslinien der Stadt Salzburg. Der Salzburger Verkehrsverbund GmbH (SVV) bündelt darüber hinaus die Tarife von Salzburg AG, der Salzburger Lokalbahn (SLB), der ÖBB, der privaten Westbahn sowie grenzüberschreitend der Deutschen Bahn und der Bayerischen Regiobahn in einem gemeinsamen Zonensystem.
Liniennetz. Obusse und Busse, dazu die Festungsbahn hinauf zur Hohensalzburg.
Verkehrsmittel. Obus · Bus (Albus) · Regionalbahn (Salzburger Lokalbahn) · Bustaxi (Anrufsammeltaxi als Nachtangebot)
Betriebszeiten. Salzburg AG gibt für das städtische Obus-Netz zwölf Linien und 128 Kilometer Streckenlänge an. Exakte Erst- und Letztabfahrten variieren je Linie und stehen in den einzelnen Fahrplan-PDFs auf salzburg-verkehr.at sowie in Echtzeit in der App SalzburgMobil, die auch Verbindungen mit Bus, Bahn, Rad, Auto und Taxi kombiniert anzeigt.
Nachtverkehr. Der NachtStern fährt freitags, samstags sowie vor Feiertagen und bedient die Obuslinien 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 25 und 28 mit vier zusätzlichen Abfahrten um 23.15, 23.50, 0.25 und 1.00 Uhr ab den Haltestellen Rathaus, Ferdinand-Hanusch-Platz (Fischmarkt/Fisch Krieg) und Theatergasse. Diese Fahrten sind im regulären Nahverkehrsticket enthalten. Danach übernimmt das Bustaxi mit festen Routen ab Makartplatz und Ferdinand-Hanusch-Platz zu einem Fixpreis von 4,50 Euro pro Fahrt, unabhängig von der Zielhaltestelle entlang der jeweiligen Route (Fahrplan gültig ab 1. September 2024).
Ticketkauf. Der Fahrscheinverkauf durch den Fahrer wurde bei allen Obus- und den meisten Albus-Linien mit 1. Oktober 2025 eingestellt, ausgenommen sind die Albus-Linien 24 Freilassing, 35 Hallein, 36 Europark, 151 Gaisberg, 181 Walserberg und 840 Berchtesgaden. Wer vorher kein Ticket hat, kauft es in etwa 100 Trafiken und Vorverkaufsstellen in der Stadt, an rund 40 Fahrscheinautomaten an stark frequentierten Obus-Haltestellen, an ÖBB-Automaten an den S-Bahnhöfen, in den ServiceCentern Verkehr oder über die Apps SalzburgMobil, Salzburg Verkehr und ÖBB. Bis Ende 2026 sollen 20 weitere Automaten an Bushaltestellen nachgerüstet werden. Fahrkarten müssen vor Fahrtantritt entwertet werden, ein Check-in/Check-out-System gibt es nicht.
App und Bezahlen. Für den Ticketkauf per Smartphone stehen drei Apps zur Wahl, SalzburgMobil, die App Salzburg Verkehr sowie die ÖBB-App. An den rund 40 Fahrscheinautomaten an belebten Obus-Haltestellen ist Bezahlung möglich mit Bargeld ausschließlich in Münzen, mit Bankomatkarten auch kontaktlos per NFC sowie mit gängigen Kreditkarten (Visa, MasterCard, Diners Club, American Express, UnionPay, JCP) ebenfalls kontaktlos. Scheine akzeptieren die Automaten nicht.
Welches Ticket. Zum Tarifstand 1. Jänner 2026 kostet die Einzelfahrt zum Vollpreis 2,50 Euro, wird im Vorverkauf (Trafiken) aber nur im Fünferblock abgegeben. An den Automaten gibt es keine Einzelfahrscheine, dort startet das Angebot bei der Stundenkarte für 2,60 Euro (Vollpreis), die zum Umsteigen innerhalb einer Stunde berechtigt. Die 24-Stundenkarte kostet an Automat und Vorverkauf einheitlich 5,20 Euro, also so viel wie zwei Stundenkarten. Ermäßigte 24-Stundenkarten kosten 4,10 Euro (Senior, mit ÖBB-Vorteilscard Senior ab 65 Jahren), 3,60 Euro (Jugend U19) und 2,60 Euro (Minimum-Tarif für Familien). Kinder bis zum sechsten Geburtstag fahren im Obus kostenlos. Für längere Aufenthalte gibt es die myRegio-Wochenkarte für 23 Euro und die Monatskarte für 71 Euro (jeweils Region Salzburg Stadt). Als Alternative bündelt die Salzburg Card den gesamten Nahverkehr mit dem Eintritt zu über zwanzig Sehenswürdigkeiten für 24, 48 oder 72 Stunden; für 2026 kostet die 48-Stunden-Karte für Erwachsene in der Wintersaison (1.1.-31.3. und 1.11.-31.12.) 41 Euro, in der Sommersaison (1.4.-31.10.) 45 Euro.
Tarifzonen. Für Touristen zählt allein die Kernzone Salzburg, sie deckt die gesamte Stadt inklusive Altstadt, Hauptbahnhof und Flughafen ab. Für Ausflüge ins Umland wie Hallein oder Freilassing gelten zusätzliche myRegio-Tarifstufen.
Tipp. Die Festungsbahn spart einen steilen Aufstieg, ist aber nicht im Nahverkehrsticket enthalten.
Links
- Salzburg AG – Tickets & Tarife
- Salzburger Verkehrsverbund (SVV)
- Fahrplan- und Ticketauskunft Salzburg Verkehr
- NachtStern & Bustaxi
- Obus & Albus Salzburg im Überblick
- Netzplan
Anreise
Hauptbahnhof
Lage. Nördlich der Altstadt, fünfzehn Minuten zu Fuß oder drei Stationen mit dem Bus.
Fernverkehr. Am Bahnhof Südtiroler Platz 1 verkehren neben der ÖBB auch die privaten Anbieter Westbahn, die Salzburger Lokalbahn (SLB) sowie die Deutsche Bahn (DB) und die Bayerische Regiobahn (BRB), die Salzburg mit Bayern verbinden. Auf der Weststrecke fährt der Zug im Schnitt zweimal pro Stunde von Wien nach Salzburg, stündlich geht es weiter Richtung Innsbruck und Feldkirch/Bregenz. Über die neue Koralmbahn bestehen sieben tägliche Verbindungen Graz-Salzburg, dazu Anschlüsse Richtung Villach und Klagenfurt sowie Linz. Der Nightjet bedient täglich die Nachtzugstrecke Wien-Bregenz mit Halt in Salzburg. Reine Bahnhofsöffnungszeiten wie Schalter- und Infostellenzeiten liegen offiziell vor, exakte Uhrzeiten des ersten und letzten Fernzugs sind nur über die tagesaktuelle ÖBB-Fahrplanauskunft abrufbar, nicht als feste Gesamtangabe.
Betriebszeiten. Der ÖBB-Ticketschalter ist täglich von 5.30 bis 21.15 Uhr besetzt, die Infostelle Montag bis Samstag von 7 bis 21 Uhr und sonntags von 8 bis 21 Uhr. Die Bahnhofshalle mit 24-Stunden-Warteraum bleibt durchgehend zugänglich.
Flughäfen
In die Stadt. Linie 10 braucht fünfzehn Minuten bis zum Stadtzentrum, Linie 2 dreiundzwanzig Minuten bis zum Hauptbahnhof. Beide starten an der Haltestelle Airport direkt vor dem Terminal, ein überdachter Fußweg führt vom Check-in-Schalter dorthin.
Taktung. Beide Linien fahren täglich, Linie 2 laut Flughafen in kurzen Intervallen. Minutengenaue Taktzeiten und Betriebszeiten stehen im linienspezifischen Fahrplan auf salzburg-verkehr.at.
Eigenheiten
- Mozartkugeln sind nicht gleich Mozartkugeln. Das Original von Fürst ist handgemacht, silber-blau verpackt und nur in Salzburg zu haben.
- MönchsbergAufzug als zweiter Weg auf den Hausberg. Neben der Festungsbahn führt der MönchsbergAufzug direkt aus der Altstadt hinauf zum Mönchsberg mit dem Museum der Moderne. Auch er ist kein Teil des Nahverkehrstickets. Eine Bergfahrt kostet 3,40 Euro, Berg- und Talfahrt zusammen 4,80 Euro (Stand Februar 2026).
- Bustaxi als Anrufsammeltaxi nach Betriebsschluss. Nach dem Ende des regulären Busbetriebs übernehmen ab Makartplatz und Ferdinand-Hanusch-Platz reguläre Taxis feste Routen ins Umland und halten dabei an den normalen Bushaltestellen. Der Preis liegt fix bei 4,50 Euro, unabhängig davon, wie weit man mitfährt.
Gut zu wissen
- Währung
- EUR €
- Notruf
- 112
- Steckertyp
- C · F
- Zeitzone
- Europe/Vienna
- Verkehr
- rechts
Tempolimits. innerorts 50 km/h, außerorts 100 km/h, Autobahn 130 km/h
Anders als in Deutschland gilt auf Autobahnen durchgehend eine feste Grenze von 130 km/h, unbegrenzte Abschnitte gibt es nicht. Das Freilandtempo von 100 km/h zählt EU-weit zu den höchsten Werten, nur Deutschland und einzelne irische Straßen erlauben ebenso viel.
Trinkgeld. Fünf bis zehn Prozent, beim Zahlen aufgerundet.
Maut. Auf Autobahnen und Schnellstraßen brauchst du eine Vignette, digital oder als Klebeplakette. Für einzelne Tunnel und Pässe kommt eine Sondermaut dazu.
Zufahrt. Einzelne Abschnitte und Städte haben Fahrverbote nach Abgasnorm, ausgeschildert als IG-L-Strecken.