Städtetrip Dubrovnik
Ein kompletter Mauerring über türkisem Wasser, rote Dächer bis zum Horizont. Dubrovnik ist die Steinstadt am Meer. Die Gassen steigen als Treppen in den Fels, die Altstadt gehörte zur Republik Ragusa, vor der Küste liegt Lokrum. Eine fertige Tagesroute ab dem Pile-Tor bündelt Mauer, Altstadt und Boot.
🗺️ Dubrovnik interaktiv öffnen mit Karte & NavigationUnsere Rundgänge durch Dubrovnik
Fertige Routen ab der Station führen dich durch Dubrovnik, vom ersten Schritt an zu den richtigen Ecken, ganz ohne eigene Planung.
Stadtmauer, Altstadt & Hafen
Vom Pile-Tor hinauf auf die knapp zwei Kilometer lange Stadtmauer mit Blick über rote Dächer und offenes Meer. Danach durch die Altstadt, vorbei am Franziskanerkloster mit der Apotheke von 1317, dem polierten Stradun, dem Sponza-Palast und dem Rektorenpalast. Am Nachmittag zum Alten Hafen mit dem Boot nach Lokrum, hinüber zu Fort Lovrijenac und optional mit der Seilbahn auf den Srđ.
- Pile-Tor. Das Pile-Tor ist der Haupteingang in die Altstadt und der Punkt, an dem alle Busse enden. Über eine steinerne Brücke und die alte Zugbrücke gehst du durch zwei hintereinanderliegende Tore, über denen der Stadtpatron St. Blasius wacht. Dahinter öffnet sich schlagartig der Stradun, gleich links sprudelt der Große Onofrio-Brunnen von 1438. Vor neun Uhr hast du hier noch Platz, ab Mittag schieben sich die Gruppen durch den Torbogen.
- Stadtmauern. Die knapp zwei Kilometer lange Mauer rund um die Altstadt ist der Höhepunkt schlechthin, bis zu 25 Meter hoch, an der Landseite meterdick und komplett begehbar. Du läufst den Ring in eine Richtung, mal über den roten Ziegeldächern, mal direkt über dem offenen Meer, vorbei am mächtigen Minčeta-Turm als höchstem Punkt. Plan anderthalb bis zwei Stunden ein und geh früh (ab 8 Uhr) oder spät los. Oben gibt es fast keinen Schatten. Das Ticket gilt auch für Fort Lovrijenac, heb es also auf.
- Franziskanerkloster. Gleich hinter dem Pile-Tor liegt das Kloster der Franziskaner mit einem der schönsten Kreuzgänge Dalmatiens, doppelten romanisch-gotischen Säulen aus dem 14. Jahrhundert um einen stillen Garten mit Orangenbäumen. Im Seitenflügel arbeitet seit 1317 eine der ältesten durchgehend betriebenen Apotheken Europas, daneben zeigt das kleine Museum alte Rezepturgefäße, Handschriften und Messgeräte. Ein ruhiger Gegenpol zum Trubel auf dem Stradun. Eine halbe Stunde reicht.
- Stradun (Placa). Der Stradun ist die rund 300 Meter lange Hauptgasse, die das Pile-Tor mit dem Ploče-Tor verbindet. Und der Ort, an dem sich abends die ganze Stadt trifft. Nach dem Erdbeben von 1667 wurde die Zeile einheitlich wieder aufgebaut, deshalb gleichen sich Fassaden, Türrahmen und Fensterbögen bis ins Detail. Der helle Kalkstein ist von Jahrhunderten Fußgängern spiegelglatt poliert und glänzt bei tiefem Licht wie Wasser. Am schönsten ist er morgens vor dem Andrang und abends nach Sonnenuntergang.
- Sponza-Palast. Am östlichen Ende des Stradun steht der Sponza-Palast, gebaut zwischen 1516 und 1522 als Zollhaus und Münze der Republik Ragusa. Er ist eines der wenigen Gebäude, die das große Erdbeben von 1667 fast unversehrt überstanden haben. Unten Renaissance-Arkaden, darüber gotische Fenster. Heute liegt hier das Stadtarchiv, und im Erdgeschoss erinnert ein stiller Gedenkraum an die Verteidiger der Stadt aus der Belagerung von 1991/92. Der Innenhof ist frei zugänglich und kostet dich fünf Minuten.
- Rektorenpalast. Der Rektorenpalast war der Amtssitz des Rektors der Republik Ragusa. Eines Mannes, der jeweils nur einen Monat regierte und den Palast in dieser Zeit kaum verlassen durfte. So verhinderte die Stadt jahrhundertelang, dass einer zu mächtig wurde. Über dem Eingang steht bis heute die Mahnung, das Private zu vergessen und sich um das Gemeinwohl zu kümmern. Heute ist der gotisch-Renaissance-Bau das Kulturhistorische Museum, und der Innenhof mit seiner Freitreppe wird im Sommer zur Konzertbühne. Und für später, hinter der Kathedrale, die Gassen bergauf, führt ein Loch in der Stadtmauer zur Buža Bar. Getränk im Plastikbecher auf den Klippen, das offene Meer direkt unter dir, am schönsten zum Sonnenuntergang.
- Alter Hafen & Boot nach Lokrum. Der alte Hafen an der Ostseite der Altstadt war jahrhundertelang das Herz der ragusanischen Handelsflotte, geschützt von der Festung St. Johannes und der Mole Kase. Heute schaukeln hier Ausflugsboote statt Handelsschiffen, nach Lokrum in einer Viertelstunde, weiter zu den Elafiti-Inseln oder hinüber nach Cavtat. Die Lokrum-Fähre fährt etwa halbstündlich. Schau dir die letzte Rückfahrt genau an, denn auf der Insel darf niemand übernachten. Wer lieber bleibt, trinkt am Kai einen Kaffee und schaut den Booten zu.
- Fort Lovrijenac. Westlich vor der Stadt thront Fort Lovrijenac auf einem 37 Meter hohen Felsen über dem Meer. Die Ragusaner nannten es ihr Gibraltar. Über dem Tor steht der Satz, der die ganze Republik erklärt. Freiheit ist nicht für alles Gold der Welt zu verkaufen. Oben stehst du auf den Wehrmauern und blickst zurück auf die Altstadt mit ihrem kompletten Mauerring, das ist der beste Blick der Stadt. Mit dem Stadtmauerticket kommst du ohne Aufpreis rein, aber rechne mit vielen Stufen.
- Seilbahn auf den Srđ. Zum Abschluss, wenn Kraft und Budget reichen, zieht dich die Seilbahn in vier Minuten auf den 412 Meter hohen Hausberg Srđ. Von der Terrasse oben liegt die ummauerte Altstadt wie ein Modell unter dir, dahinter Lokrum und die Elafiti-Inseln. Der Postkartenblick schlechthin, am besten kurz vor Sonnenuntergang. Ehrlich gesagt ist die Berg- und Talfahrt happig teuer; wer Zeit hat, nimmt den Serpentinenweg zu Fuß (etwa eine Stunde bergauf, kaum Schatten). Oben erinnert die napoleonische Festung mit einem kleinen Museum an die Belagerung von 1991.
So planst du deinen Besuch
Ein Tag reicht. Die Route ab dem Pile-Tor misst 3,5 Kilometer und beginnt mit dem Rundgang auf der Stadtmauer, dem eindrucksvollsten Teil des Tages. Danach folgen das Franziskanerkloster, der Stradun, der Sponza-Palast, der Rektorenpalast und der alte Hafen, von dem Boote nach Lokrum fahren. Zum Schluss bringt dich die Seilbahn auf den Srđ. Geh die Mauer früh am Morgen, später steht die Sonne voll darauf. Fünf Abendtipps liegen bereit.
Ausgehen & Nachtleben
Rooftop-Bars
- Restaurant Panorama (Srđ). Oben an der Bergstation der Seilbahn, gut 400 Meter über der Stadt. Von der Terrasse fällt der Blick auf die ummauerte Altstadt, Lokrum und die vorgelagerten Inseln. Für den Sonnenuntergang reservierst du besser Wochen im Voraus. Oben ist es deutlich kühler als unten. Nimm eine Jacke mit.
Ausgehviertel
- Altstadt (Prijeko und Stradun). Abends verlagert sich alles in die Altstadt. Auf dem Stradun wird flaniert, in der schmalen Prijeko parallel dazu reiht sich ein Restaurant ans nächste. Ehrlicher Hinweis. Hier stehen die aufdringlichsten Schlepper der Stadt vor den Türen. Wer angesprochen wird, geht besser weiter und sucht sich eine ruhigere Gasse.
Essen & Restaurants
- Nautika. Das Fine-Dining-Haus der Stadt liegt direkt vor dem Pile-Tor, mit zwei Terrassen über dem Wasser und Blick auf Fort Lovrijenac. Reservieren ist Pflicht. Und iss früh, bis etwa 20 Uhr, solange es hell ist und der Blick noch zählt.
Bars & Clubs
- Buža Bar. Buža heißt Loch, und genau das ist der Eingang. Du steigst durch eine Öffnung in der Stadtmauer und stehst auf den Klippen über dem offenen Meer. Getränke kommen im Plastikbecher, Sitzplätze sind Felsstufen, bezahlt wird nur bar. Bei Wellengang oder Regen bleibt zu.
Bühne & Konzerte
- Stadttheater Marin Držić. Das kleine Stadttheater neben dem Rektorenpalast trägt den Namen des Dubrovniker Renaissance-Dichters Marin Držić, die Decke im Zuschauerraum hat Vlaho Bukovac gemalt. Im Juli und August bespielt das Dubrovnik-Festival ohnehin die halbe Stadt. Dann sind die Freilichtbühnen in Festungen und Innenhöfen die schönere Wahl.
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Infos zu Dubrovnik
Nahverkehr
Betreiber. Alles, was in Dubrovnik als Linienbus fährt, gehört Libertas Dubrovnik d.o.o., Sitz Ogarići 12 in Mokošica, Telefon +385 20 441 444. Das Unternehmen fährt drei Netze nebeneinander. Erstens den Stadtfahrplan mit den Linien 1A, 1B, 2A, 3, 3A, 4, 5, 6, 7, 8, 8A, 9 und 17. Zweitens den Vorortverkehr Ost nach Cavtat, Gruda, Molunat und Vitaljina mit den Linien 10, 11, 16, 16A, 23, 23A, 25, 27, 29 und 38. Drittens den Vorortverkehr West nach Slano und Ston sowie einen Inselfahrplan für Šipan. Einen übergreifenden Verkehrsverbund im deutschen Sinn gibt es nicht, stattdessen führt die Preisliste jede Gemeinde einzeln auf, mit eigenen Fahrpreisen für Grad Dubrovnik, Općina Župa dubrovačka, Općina Dubrovačko primorje und Općina Konavle. Der Flughafenzubringer läuft nicht über Libertas, sondern über Platanus, den die Flughafengesellschaft auf ihrer Seite als offiziellen Shuttle nennt. Der Schiffsverkehr auf die Elafiti gehört zur staatlichen Jadrolinija, das Boot nach Lokrum betreibt die Verwaltung des Naturreservats selbst.
Liniennetz. Nur Busse. Die Altstadt ist komplett autofrei und in zwanzig Minuten durchquert.
Verkehrsmittel. Bus · Fähre · Seilbahn
Betriebszeiten. Libertas fährt nach getrennten Winter- und Sommerfahrplänen und unterscheidet zusätzlich Werktag, Samstag, Sonntag und Feiertag. Als Maßstab taugt die Rückgratlinie 1A zwischen Mokošica und Pile. Ab Pile beginnt sie um 4.40 Uhr und endet um 1.20 Uhr, ab Mokošica läuft sie von 4.50 bis 0.50 Uhr. Zwischen etwa 7 und 18 Uhr folgen die Abfahrten im Abstand von 20 bis 25 Minuten, am späten Abend wächst der Abstand auf 25 Minuten. Die Nebenlinien fahren deutlich dünner, die Überlandlinien nach Konavle teils nur drei- bis viermal am Tag, und die Linie 11 nach Molunat ruht sonntags und feiertags ganz. Auf jeder Fahrplanseite steht der Hinweis, dass der Fahrplan ohne Vorankündigung geändert werden kann, weshalb vor Ort die Libertas App die verlässlichere Auskunft ist.
Nachtverkehr. Im aktuellen Verzeichnis der Stadtlinien taucht keine als Nachtlinie gekennzeichnete Linie auf. Faktisch reicht der Betrieb aber bis weit nach Mitternacht, weil die Linie 1A ab Pile noch um 0.25, 0.50 und 1.20 Uhr abfährt und ab Mokošica um 0.20 und 0.50 Uhr. Zwischen 1.20 und 4.40 Uhr fährt kein Bus. Libertas hatte im September 2024 zusätzlich eine nächtliche Ringlinie Pile, Ulica Iva Vojnovića, Grawe, Kantafig, Komolac, Mokošica mit Abfahrten um 1.15 und 2.30 Uhr angekündigt. Ob diese Ringlinie heute noch fährt, lässt sich am Fahrplanverzeichnis nicht ablesen, dort steht sie nicht als eigene Linie.
Ticketkauf. Libertas unterhält sieben Verkaufsstellen. POS Pile liegt direkt am Westtor der Altstadt und ist täglich von 7 bis 23 Uhr besetzt. POS Pile Nord ein paar Meter weiter öffnet montags bis samstags von 8 bis 15 und wieder von 17 bis 24 Uhr, ist also der späteste Schalter der Stadt. POS Lapad hat montags bis samstags von 7 bis 21 Uhr geöffnet, POS Grawe montags bis freitags von 7 bis 14.30 Uhr, POS Mokošica montags bis freitags von 7.30 bis 14.30 Uhr, POS Cavtat montags bis samstags von 7 bis 14 Uhr. Die Verkaufsstelle an der Seilbahn führt Libertas in der eigenen Kontaktliste ausdrücklich als geschlossen. Im Bus selbst verkauft der Fahrer nur die Einzelfahrt zu 2,50 Euro. Stundenkarte, Zwei-Fahrten-Karte, Tageskarte und Drei-Tages-Karte laufen über die Schalter. Alle Zeitkarten beginnen erst mit der ersten Registrierung am Gerät im Bus zu laufen, nicht mit dem Kauf.
App und Bezahlen. Die Libertas App gibt es für Android und iOS und sie liefert Fahrplan, aktive Linien und Ankunftszeiten in Echtzeit. Ein Ticketverkauf ist darin nicht vorgesehen, sie ersetzt den Schalter also nicht. Bezahlt wird im Bus dafür seit 2024 bargeldlos. Libertas hat die Kartenzahlung am 11. März 2024 auf der Strecke Ston–Dubrovnik gestartet, dann auf alle Vorortlinien ausgeweitet und am 3. April 2024 auf alle Stadtlinien. Bargeld nimmt der Fahrer weiter an. Der Preis von 2,50 Euro gilt unabhängig vom Zahlungsmittel, ein Rabatt für Kartenzahlung existiert nicht.
Welches Ticket. Für den Stadtbereich Dubrovnik nennt die Libertas-Preisliste fünf für Besucher relevante Tickets. Die im Bus gekaufte Karte für eine Fahrt kostet 2,50 Euro. Die Stundenkarte kostet 1,73 Euro und verfällt eine Stunde nach der ersten Registrierung im Fahrzeug. Die Zwei-Fahrten-Karte kostet 3,19 Euro, jede der beiden Fahrten gilt 30 Minuten ab eigener Registrierung, macht 1,60 Euro je Fahrt. Die Tageskarte kostet 5,31 Euro und läuft 24 Stunden ab erster Registrierung, die Drei-Tages-Karte kostet 11,95 Euro und läuft 72 Stunden. Daraus ergeben sich klare Schwellen. Die Tageskarte kostet so viel wie 2,1 im Bus gekaufte Einzelfahrten oder 3,3 Stundenkarten. Die Drei-Tages-Karte kostet so viel wie 4,8 im Bus gekaufte Einzelfahrten oder 2,25 Tageskarten. Für 20 Fahrten gibt es außerdem eine Karte zu 21,24 Euro, also 1,06 Euro je Fahrt, jede Fahrt gilt dabei 30 Minuten.
Tarifzonen. Der Stadttarif endet an der Stadtgrenze. Einzelfahrt nach Župa dubrovačka 2,90 Euro, nach Cavtat 4,00 Euro, nach Slano 3,70 Euro, nach Ston 6,40 Euro. Tages- und Drei-Tages-Karte führt die Preisliste ausschließlich für den Stadtbereich Dubrovnik.
Tipp. Der Bus vom Hafen Gruž zum Pile-Tor fährt alle paar Minuten.
Links
- Libertas Dubrovnik, Preisliste
- Libertas Dubrovnik, Stadtfahrplan
- Libertas Dubrovnik, Vorortfahrplan Ost mit den Flughafenlinien 11, 27 und 38
- Libertas Dubrovnik, Liniennetzplan
- Libertas Dubrovnik, Verkaufsstellen mit Öffnungszeiten
- Zračna luka Dubrovnik, Anreise zum Flughafen
- Platanus, Flughafen-Shuttle Dubrovnik
- Jadrolinija, Lokallinien im Raum Dubrovnik
- Javna ustanova Rezervat Lokrum, Bootsverbindung ab Altstadthafen
- Netzplan
Anreise
Hauptbahnhof
Lage. Dubrovnik hat keinen Bahnanschluss. Der Verkehrsknoten ist der Busbahnhof in Gruž.
Fernverkehr. Der Busbahnhof in Gruž ist zugleich Endpunkt des Flughafen-Shuttles. Platanus fährt dort an Bahnsteig 8 ab, erreicht etwa fünf Minuten später die Station Grawe und etwa zehn Minuten später die Haltestelle an der Seilbahn nahe der Altstadt. Ab Gruž dauert die Fahrt zum Flughafen rund 35 Minuten, ab der Seilbahn rund 25 Minuten. Ein Verkauf im Bus findet nicht statt, Tickets gibt es online, am Schalter im Busbahnhof, an der Seilbahnstation und am Flughafenschalter. Eine einfache Fahrt kostet 10 Euro, hin und zurück 15 Euro mit 15 Tagen Gültigkeit, Kinder unter sechs Jahren fahren frei, ein Koffer ist im Preis enthalten. Wenige Schritte entfernt liegt der Fährhafen Gruž. Von dort bedient Jadrolinija die Linie 831 nach Koločep, Lopud und Suđurađ auf Šipan. Auf Šipan selbst fährt Libertas nach einem eigenen Inselfahrplan weiter.
Betriebszeiten. Der Autobusni kolodvor Dubrovnik in Gruž ist täglich von 06:30 bis 22:00 Uhr in Betrieb. Schalter und Gepäckaufbewahrung machen zweimal Pause, von 09:00 bis 09:30 und von 16:00 bis 16:30 Uhr. Außerhalb der Betriebszeit ist niemand am Schalter. An Feiertagen wie Heiligabend, Weihnachten und Silvester gelten verkürzte Zeiten.
Flughäfen
In die Stadt. Der Platanus-Shuttle braucht rund 30 Minuten bis zum Ploče-Tor und 35 Minuten bis zum Busbahnhof Gruž. Mit dem Auto rechnet der Flughafen mit 30 bis 35 Minuten, in den Sommermonaten bis zu einer Stunde.
Taktung. Der Shuttle fährt etwa 30 Minuten nach jeder Landung, von der ersten Maschine am Morgen bis zur letzten in der Nacht, an allen Tagen einschließlich Wochenende und Feiertagen. Zusätzlich bedienen die Libertas-Linien 11, 27 und 38 den Flughafen täglich.
Eigenheiten
- Kreuzfahrtschiffe bestimmen den Tag. Wenn zwei Schiffe gleichzeitig liegen, ist die Altstadt vormittags voll. Früher Morgen und später Nachmittag sind ruhig.
- Pile und Ploče sind zwei getrennte Busknoten. Der offizielle Netzplan zeigt am Westtor Pile die Endhaltestellen der Linien 1A, 1B, 2, 2A, 3, 3A, 4, 6, 9 und 17. Am Osttor Ploče halten dagegen nur die Linien 5 und 8. Der Flughafenbus bedient ebenfalls Ploče und nicht Pile. Wer am falschen Tor wartet, wartet auf eine Linie, die dort nie hält. Zwischen beiden Toren liegt die Altstadt, zu Fuß rund fünfzehn Minuten.
- Die Strafkarte kostet 13,27 Euro. Die Libertas-Preisliste führt die Kaznena karta, also die Strafkarte, mit 13,27 Euro. Das ist mehr als das Fünffache einer Einzelfahrt. Entwertet wird am Gerät im Bus, und zwar auch die Tages- und die Drei-Tages-Karte. Deren Laufzeit startet erst mit dieser ersten Registrierung, nicht mit dem Kauf am Schalter.
Gut zu wissen
- Währung
- EUR €
- Notruf
- 112
- Steckertyp
- C · F
- Zeitzone
- Europe/Zagreb
- Verkehr
- rechts
Tempolimits. innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h (Schnellstraße 110 km/h), Autobahn 130 km/h
Das Ortsschild allein entscheidet nicht. Innerorts sind per Verkehrszeichen bis zu 80 km/h erlaubt. Von 1. November bis 31. März muss auch am Tag Abblend- oder Tagfahrlicht brennen. Mit ungebremstem Anhänger gelten 80 km/h, auf der Autobahn 90 km/h.
Trinkgeld. Zehn Prozent im Restaurant, im Café Aufrunden.
Maut. Autobahnen sind gebührenpflichtig, Ticket ziehen und bei der Abfahrt zahlen. Die Brücke nach Pelješac ist kostenlos.