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Schweiz · Städtetrip

Städtetrip Bern

In einer Schleife der türkisen Aare liegt eine mittelalterliche Altstadt aus Sandstein. Sechs Kilometer Arkaden, unter denen du bei jedem Wetter bummelst, der höchste Kirchturm der Schweiz und echte Bären am Flussufer. Gemütlicher wird eine Hauptstadt nicht. Ab dem Bahnhof übernimmt eine fertige Tagesroute die Planung.

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Unsere Rundgänge durch Bern

Eine Route führt dich zu Fuß durch die mittelalterliche Altstadt, vom Bundeshaus mit Alpenblick über die Aare durch die Laubengassen zum Zytglogge, weiter zum Berner Münster mit dem höchsten Kirchturm der Schweiz, hinunter zu den Bären am Fluss und hinauf in den Rosengarten mit dem schönsten Blick auf die Altstadt (9 Stationen, ca. 3 km). Das sind die Highlights.

Altstadt, Münster & Bären

Vom Bundeshaus mit dem Alpenblick über die Aare durch die Marktgasse zum Zytglogge-Uhrturm mit dem Figurenspiel, entlang der arkadengesäumten Kramgasse mit Einsteins Wohnung zum Berner Münster mit dem höchsten Kirchturm der Schweiz. Über die Münsterplattform und die Nydeggbrücke zu den Bären am Aare-Ufer und hinauf in den Rosengarten mit dem schönsten Blick auf die Altstadt.

  1. Bundeshaus. Der Rundgang beginnt am Bundeshaus, dem Sitz des Schweizer Parlaments, an dessen Vorplatz im Sommer 26 Springbrunnen aus dem Boden tanzen. Hinter dem Kuppelbau öffnet sich die Bundesterrasse mit einem weiten Blick über die Aare hinweg bis zu den schneebedeckten Berner Alpen. Ein grandioser Auftakt.
  2. Zytglogge. Der Zytglogge ist der mittelalterliche Uhrturm, das Herz der Altstadt und einst westliches Stadttor. Vier Minuten vor jeder vollen Stunde setzt sich das Figurenspiel unter der astronomischen Uhr in Bewegung. Ein Hahn kräht, Bären ziehen im Kreis, der Chronos zählt die Stunden, und geschlagen wird oben im Turmhelm von einer eigenen Figur. Ein Publikumsmagnet seit 500 Jahren.
  3. Kramgasse. Direkt hinter dem Zytglogge beginnt die Kramgasse, die prächtigste der Berner Laubengassen, gut 300 Meter überdeckte Arkaden, historische Zunfthäuser und plätschernde Renaissancebrunnen mit bemalten Figuren. Selbst bei Regen bummelst du hier trocken. Sechs Kilometer solcher Lauben durchziehen die ganze Altstadt.
  4. Einsteinhaus. In der Kramgasse 49, im zweiten Stock, wohnte Albert Einstein von 1903 bis 1905. Und entwickelte hier in seinem "Wunderjahr" 1905 die Spezielle Relativitätstheorie, während er im Patentamt arbeitete. Die kleine, originalgetreu eingerichtete Wohnung zeigt Möbel, Dokumente und Fotos aus seiner Berner Zeit.
  5. Berner Münster. Das spätgotische Berner Münster besitzt mit 100 Metern den höchsten Kirchturm der Schweiz. Über dem Hauptportal zeigt ein prachtvolles Jüngstes Gericht mit über 200 Figuren die Trennung von Seligen und Verdammten. Wer die 254 Stufen zur Galerie erklimmt, wird mit einem grandiosen Blick über die Dächer, den Aare-Bogen und die Alpen belohnt. Unterhalb der Münsterplattform liegt das Mattequartier am Aareufer. Über die Treppen oder den Senkeltram-Lift bist du in wenigen Minuten unten zwischen Fachwerkhäusern, kleinen Läden und Cafés.
  6. Münsterplattform. Direkt hinter dem Münster liegt die Münsterplattform, eine baumbestandene Terrasse hoch über der Aare. Von der Brüstung schaust du steil hinunter auf den türkisen Fluss und das Matte-Quartier, gegenüber die grünen Hänge. Ein ruhiger Ort mit Kastanien, Bänken und einem kleinen Aufzug hinunter ins Uferviertel.
  7. Nydeggbrücke. Die Nydeggbrücke überspannt die Aare am unteren Ende der Altstadt, dort, wo Bern einst gegründet wurde. Von der Brücke hast du den klassischen Postkartenblick zurück auf den engen Aare-Bogen und die Altstadt, die sich auf ihrer Halbinsel über dem türkisen Fluss staffelt. Mit dem Münsterturm hoch darüber.
  8. Bärengraben (BearPark). Am anderen Aare-Ufer liegt der BärenPark, wo Bern seine Wappentiere hält. Seit über 500 Jahren gibt es Bären in der Stadt. Statt im engen historischen Graben leben sie heute in einer weitläufigen, terrassierten Anlage am Hang, wo sie klettern, baden und in der Aare planschen. Der Besuch ist gratis.
  9. Rosengarten. Zum Abschluss der Rosengarten auf dem Hügel über dem Bärengraben, ein gepflegter Park mit über 200 Rosensorten, Teich und altem Baumbestand. Von der Terrasse öffnet sich der schönste Blick der Stadt. Über die Rosen hinweg auf die Altstadt in der Aare-Schleife mit dem Münsterturm. Das Restaurant oben lädt zur Mittagspause; von hier bringt dich der Bus zurück.

So planst du deinen Besuch

Ein Tag reicht. Die Route ab dem Bundesplatz misst drei Kilometer und führt am Zytglogge vorbei durch die Kramgasse zum Einsteinhaus, weiter zum Münster mit dem höchsten Kirchturm der Schweiz und über die Nydeggbrücke zu den Bären am Fluss. Zum Schluss wartet der Rosengarten mit dem Blick zurück auf die Altstadt. Sechs Kilometer Arkaden schützen dich bei Regen, das ist praktisch geplant. Sieben Abendtipps liegen bereit, und das Berner Oberland beginnt eine Zugstunde entfernt.

Ausgehen & Nachtleben

Rooftop-Bars

Ausgehviertel

Essen & Restaurants

Bars & Clubs

Bühne & Konzerte

Alle Stationen für Bern in der App ansehen →

Infos zu Bern

Nahverkehr

Betreiber. Bernmobil betreibt das städtische Tram- und Busnetz Berns. Tarifrechtlich gehört die Stadt zum Verbund Libero, der die Fahrausweise verbundweit über alle Betreiber hinweg gültig macht, darunter auch RBS, BLS und die Postauto-Linien im Umland. Eine Fahrkarte gilt somit unabhängig davon, ob die Fahrt mit Tram, Bus oder Bahn zurückgelegt wird, solange sie innerhalb der gelösten Zonen bleibt.

Liniennetz. Straßenbahnen und Busse, dazu eine Standseilbahn zum Bundeshaus.

Verkehrsmittel. Tram · Bus

Betriebszeiten. Bernmobil veröffentlicht keine einzelne Gesamt-Betriebszeit für Tram und Bus, weil sie je nach Linie variiert. Die verlässliche Quelle für die erste und letzte Fahrt einer bestimmten Linie ist die Fahrplan-nach-Haltestellen-Abfrage auf bernmobil.ch, die für jede Haltestelle die tagesaktuellen Abfahrtszeiten zeigt.

Nachtverkehr. Das Nachtnetz Moonliner verkehrt jeweils in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag. Die Linien gehen von Bern, Thun, Biel, Interlaken und Solothurn in die jeweilige Region hinaus und werden von der Nachtliniengesellschaft NLG betrieben, einem Zusammenschluss von zehn Trägern seit 1997. Akzeptiert werden reguläre ÖV-Abonnemente wie Halbtax, Generalabonnement, das Libero-Verbundsabo oder das Jugendabo Seven25, dazu normale Einzeltickets. Die genauen Abfahrtszeiten je Linie stehen in der öV Plus App oder auf moonliner.ch.

Ticketkauf. Der klassische Kauf läuft über die Ticketautomaten an den Haltestellen. Digital verkauft die öV Plus App sämtliche Libero-Fahrausweise sowie schweizweite Einzeltickets und Sparbillette. Der Libero-Webshop (libero-webshop.ch) sowie die Webshops von SBB und BLS bieten dieselben Fahrausweise ebenfalls zum Kauf an, was sich vor allem für den Kauf vor der Anreise eignet.

App und Bezahlen. Über die öV Plus App lassen sich Tages- und Mehrfahrtenkarten sowie Abos für Libero und weitere Verbünde kaufen, dazu schweizweit gültige Einzeltickets und Sparbillette. Bezahlt wird mit Kredit- oder Debitkarte, Twint, Reka-Card, Apple Pay, Samsung Pay oder Swisscom Pay. Die App zeigt zudem Fahrpläne in Echtzeit und informiert über Betriebsstörungen. Praktisch für Reisegruppen ist die Funktion, ein Ticket direkt auf den SwissPass einer Begleitperson zu laden.

Welches Ticket. Für kurze Wege bis 1,5 km und ohne Umsteigen reicht das Kurzstreckenbillett für 2.00 CHF (30 Minuten gültig), ein Zehnerblock kostet 10.80 CHF. Für normale Fahrten innerhalb der Stadt gilt das Einzelbillett für 1 bis 2 Zonen zu 3.00 CHF (60 Minuten gültig, Umsteigen inklusive). Die Tageskarte für die Zonen 100/101 kostet 6.00 CHF in der 2. Klasse beziehungsweise 10.20 CHF in der 1. Klasse und gilt bis 5 Uhr des Folgetags. Sie kostet damit genau so viel wie zwei Einzelfahrten zu je 3.00 CHF, ab der dritten Fahrt am Tag ist sie günstiger. Ermässigungen gelten mit Halbtax-Abo, für Kinder unter 16 Jahren und für Hunde.

Tarifzonen. Für Touristenziele innerhalb der Stadt Bern reichen die Zonen 100/101 der Bern-Tageskarte, sie decken das gesamte Bernmobil-Netz ab.

Tipp. Die Altstadt hat sechs Kilometer Laubengänge und ist bei jedem Wetter trocken zu durchqueren.

Links

Anreise

Hauptbahnhof

Lage. Am westlichen Ende der Altstadt, alles Weitere liegt in Gehweite.

Fernverkehr. Bern liegt auf mehreren Fernverkehrsachsen der SBB. Die Linie 1 verbindet Genève-Aéroport über Lausanne und Bern mit Zürich und St. Gallen, die Linie 6 führt von Basel über Bern nach Thun, Spiez und Brig, die Linie 8 von Brig über Bern nach Zürich und Romanshorn. Dazu kommen Direktzüge nach Luzern, Chur, Olten und Interlaken Ost. International hält der ICE mehrmals täglich in Bern. Über Basel geht es nach Frankfurt, Berlin Ostbahnhof, Dortmund und Hamburg-Altona, in der Gegenrichtung fahren ICE-Züge weiter nach Interlaken Ost und Brig. Über Lötschberg und Simplon gibt es zudem mehrmals täglich Direktzüge nach Domodossola und Milano Centrale.

Betriebszeiten. Betrieb von früh bis spät. Werktags rollt der erste Fernzug um 4.04 Uhr Richtung Zürich Flughafen, ab 4.36 Uhr geht es nach Chur. Die letzten Fernzüge verlassen Bern gegen 23.40 Uhr nach Basel, Brig und Interlaken Ost, kurz nach Mitternacht folgt noch einer nach Zürich. Zwischen etwa 1 und 4 Uhr ruht der Fernverkehr.

Flughäfen

ZRH

In die Stadt. Direktzüge nach Bern fahren aus dem Bahnhof im Untergeschoss des Flughafens, Fahrplan und Reisezeit tagesaktuell über sbb.ch oder die SBB-App.

Eigenheiten

Gut zu wissen

Währung
CHF Fr.
Notruf
112
Steckertyp
J · C
Zeitzone
Europe/Zurich
Verkehr
rechts

Tempolimits. innerorts 50 km/h, außerorts 80 km/h, Autobahn 120 km/h

Auf Autobahnen mit blauer Signalisation gelten 120 km/h, auf Autostrassen mit grüner Signalisation nur 100 km/h. Für die Nutzung von Autobahnen und Autostrassen ist unabhängig von der gefahrenen Strecke eine Jahresvignette an der Windschutzscheibe Pflicht, auch für eine einzige kurze Fahrt.

Trinkgeld. Bedienung ist inbegriffen. Aufrunden ist üblich, mehr nicht.

Maut. Für Autobahnen brauchst du eine Jahresvignette, digital oder als Kleber. Es gibt keine kürzere Laufzeit.

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