Städtetrip Wien
Kaiserlich, musikalisch und immer einen Kaffee wert. Über der Wiener Altstadt steht der Stephansdom mit dem bunten Ziegeldach, ringsum Hofburg, Ringstraße und die Schlösser Schönbrunn und Belvedere mit Klimts Kuss. Abends dreht sich das Riesenrad im Prater. Fertige Routen nehmen dir die Planung ab.
🗺️ Wien interaktiv öffnen mit Karte & Navigation4 Spazierrouten in Wien · Premium
4 handverlesene Fuß-Routen ab U-Bahn-Station führen dich kompakt zu den Highlights von Wien, mit Karte und Schritt-für-Schritt-Navigation in der App. Diese Routen sind Teil von Short Trips Premium.
Innere Stadt als kaiserliches Zentrum
Der erste Tag erkundet das kaiserliche Herz Wiens, den gotischen Stephansdom mit dem bunten Ziegeldach, die Flaniermeile Graben mit der barocken Pestsäule, die weitläufige Hofburg der Habsburger und den weiten Heldenplatz. Weiter ins Museum Albertina mit Monet, Klimt und Picasso und zur weltberühmten Wiener Staatsoper.
Ring, Museen & Kirchen-Fotospots
Der zweite Tag folgt der Prachtstraße Ring, von der barocken Karlskirche mit ihrer Kuppel über den quirligen Naschmarkt und den goldgekrönten Jugendstilbau der Secession ins MuseumsQuartier. Weiter zum Maria-Theresien-Platz zwischen den Zwillingsbauten der großen Museen, zum griechisch anmutenden Parlament, zum neugotischen Rathaus und zur Votivkirche mit ihren Zwillingstürmen.
Zwei Schlösser, Schönbrunn & Belvedere
Der dritte Tag gilt zwei kaiserlichen Schlössern, dem gewaltigen Sommerschloss Schönbrunn mit seinem weitläufigen Barockgarten und der Gloriette auf dem Hügel mit dem schönsten Blick zurück, und dem Schloss Belvedere, dessen Oberes Belvedere Gustav Klimts weltberühmten Kuss beherbergt.
Prater & Donau (Halbtag)
Ein optionaler Halbtag zum Ausklang führt zum Wiener Riesenrad im Prater, einem Wahrzeichen von 1897, mit einer gemächlichen Fahrt hoch über der Stadt, und zur roten Backsteinburg der Franz-von-Assisi-Kirche am Mexikoplatz an der Donau. Weiter an den Strom zur Copa Beach auf der Donauinsel mit Strand und Bars und zur modernen Skyline der Donau City mit dem DC Tower.
Infos zu Wien
Nahverkehr
Betreiber. Wiener Linien betreibt das Nahverkehrsnetz aus U-Bahn, Straßenbahn und Bus innerhalb der Stadtgrenzen. Fahrscheine gelten im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), der auch Niederösterreich und das Burgenland abdeckt. Für Aufenthalte im Stadtgebiet reicht die Tarifzone Wien-Kernzone, ein separates Ticket braucht es erst bei Ausflügen ins Umland.
Liniennetz. Fünf U-Bahn-Linien, ein sehr dichtes Straßenbahnnetz und Busse. Die Jahreskarte ist legendär billig, für Gäste lohnt die 24-Stunden-Karte.
Verkehrsmittel. U-Bahn · Straßenbahn · Bus
Betriebszeiten. Das Nahverkehrsnetz ist an den meisten Tagen fast zwanzig Stunden lang in Betrieb. Wie lange die letzte Bahn oder der letzte Bus einer bestimmten Linie fährt, zeigt die App WienMobil in Echtzeit für die jeweilige Verbindung.
Nachtverkehr. Wien hat einen der dichtesten Nachtverkehre Europas. Jede Nacht fahren die Nightline-Busse, erkennbar am N vor der Liniennummer, etwa N25, N60 oder N66. Sie verkehren im 30-Minuten-Takt und decken das Stadtgebiet flächendeckend ab. In den Nächten auf Samstag, Sonntag und Feiertage rollt zusätzlich die Nacht-U-Bahn, dann fahren die U-Bahn-Züge alle 15 Minuten durch bis zum Beginn des Tagbetriebs. Praktisch heißt das, Freitag- und Samstagnacht kommt man mit der U-Bahn nach Hause, an normalen Wochentagen übernehmen ab Betriebsschluss die Nightline-Busse. Eine Stichprobe im offiziellen Fahrplansystem bestätigt das Bild. In der Nacht auf Samstag fuhr die U1 an der Station Wien Hauptbahnhof um 2.07, 2.13, 2.22 und 2.28 Uhr, in einer Mittwochnacht zur selben Zeit nur der Nightline-Bus N66 um 2.09, 2.39 und 3.09 Uhr. Die Nachttickets sind dieselben wie tagsüber, ein Aufpreis fällt nicht an. Den eigenen Nachtnetzplan gibt es als PDF auf der Fahrplanseite der Wiener Linien unter dem Titel Nightline.
Ticketkauf. Der Kauf läuft über drei Wege. Online im Ticketshop auf wienmobil.at, mobil über die App WienMobil für iOS und Android, oder persönlich an den Kundenzentren der Wiener Linien im Stadtgebiet.
App und Bezahlen. WienMobil ist die offizielle App der Wiener Linien. Sie bündelt Fahrplanauskunft, Routenplanung und Ticketkauf für iOS und Android in einer Anwendung und ist über die App Stores sowie über wienmobil.at erreichbar.
Welches Ticket. Die Wiener Linien führen ein gestuftes Sortiment. Einzelfahrten für einzelne Strecken, die 24 Stunden WIEN und 7 Tage WIEN als Zeitkarten mit flexiblem Start, die 31 Tage WIEN für längere Aufenthalte sowie die Jahreskarte WIEN für 365 Tage. Dazu kommen ermäßigte Jugendtickets und die Jahreskarte Jugend. Zum 1. Januar 2026 haben die Wiener Linien ihre Tarifstruktur reformiert und dabei alle 48- und 72-Stunden-Tickets gestrichen, einschließlich der entsprechenden Tourismuskarten. Für einen zwei- oder dreitägigen Aufenthalt empfehlen die Wiener Linien seither das 24-Stunden-Ticket oder gleich die 7-Tage-Karte.
Tarifzonen. Für Aufenthalte im Wiener Stadtgebiet reicht die Tarifzone Wien-Kernzone des Verkehrsverbunds Ost-Region. Ausflüge ins niederösterreichische oder burgenländische Umland brauchen ein eigenes VOR-Ticket.
Tipp. Die Ringlinien 1 und 2 fahren die gesamte Ringstraße entlang und kosten einen normalen Fahrschein.
Links
Anreise
Hauptbahnhof
Lage. Seit 2014 zentraler Durchgangsbahnhof. Westbahnhof und Meidling ergänzen ihn.
Fernverkehr. Der Wien Hauptbahnhof ist der zentrale Fernverkehrsknoten Österreichs und der einzige Wiener Bahnhof, an dem sich alle Hauptrichtungen treffen. Innerhalb Österreichs fahren Railjet, Railjet Xpress und Intercity im dichten Takt nach Salzburg, Linz, Wels, Graz, Villach und weiter nach Innsbruck, Feldkirch und Bregenz. International bestehen Tagesverbindungen unter anderem nach München, Zürich, Prag, Budapest und Warschau. Nachts starten und enden hier die Nightjet- und Euronight-Züge, etwa Richtung Warschau, Przemyśl, München, Berlin, Zürich und Venedig, dazu die Nightjet-Ziele in Italien, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden. Neben den ÖBB bedienen auch Westbahn und RegioJet den Bahnhof, beide mit eigenen Schaltern in der Halle. Ebenfalls ab hier fährt der Zug zum Flughafen Wien, meist zweimal pro Stunde. Wer weiterreisen will, steht mit U1, Straßenbahn, Bus und S-Bahn direkt vor der Tür.
Betriebszeiten. Rund um die Uhr fährt hier nichts. Der letzte Fernzug geht gegen 23.20 Uhr, ein Railjet folgt noch um 0.28 Uhr, der erste startet kurz vor 5 Uhr. Der Warteraum ist täglich von 4 bis 1.30 Uhr offen, der ÖBB-Schalter von 5.45 bis 22.30 Uhr.
Flughäfen
In die Stadt. Der City Airport Train fährt alle dreißig Minuten, ab Flughafen von 6:07 bis 23:37 Uhr, ab Wien Mitte von 5:37 bis 23:07 Uhr, auch an Feiertagen.
Taktung. Alle 30 Minuten, täglich einschließlich Feiertage.
Eigenheiten
- Das Kaffeehaus ist ein Wohnzimmer. Eine Tasse berechtigt zu Stunden. Zeitungen liegen aus, Drängen gilt als schlechter Stil.
- Schnellboot nach Bratislava. Der Twin City Liner fährt auf der Donau in rund 75 Minuten von Wien direkt in die slowakische Hauptstadt Bratislava, ein Tagesausflug ins Nachbarland ist damit ohne Auto oder Bahnumstieg möglich.
- Fernbusbahnhof direkt an der U-Bahn. Das Vienna International Busterminal in Erdberg ist mit rund 1,9 Millionen Fahrgästen jährlich Österreichs größter Fernbusbahnhof und liegt direkt an der U3, Fernbusse nach Berlin, Prag, Budapest, Bratislava, Zagreb, Krakau oder Amsterdam starten ohne Umweg zum Stadtrand.
Gut zu wissen
- Währung
- EUR €
- Notruf
- 112
- Steckertyp
- C · F
- Zeitzone
- Europe/Vienna
- Verkehr
- rechts
Tempolimits. innerorts 50 km/h, außerorts 100 km/h, Autobahn 130 km/h
Anders als in Deutschland gilt auf Autobahnen durchgehend eine feste Grenze von 130 km/h, unbegrenzte Abschnitte gibt es nicht. Das Freilandtempo von 100 km/h zählt EU-weit zu den höchsten Werten, nur Deutschland und einzelne irische Straßen erlauben ebenso viel.
Trinkgeld. Fünf bis zehn Prozent, beim Zahlen aufgerundet.
Maut. Auf Autobahnen und Schnellstraßen brauchst du eine Vignette, digital oder als Klebeplakette. Für einzelne Tunnel und Pässe kommt eine Sondermaut dazu.
Zufahrt. Einzelne Abschnitte und Städte haben Fahrverbote nach Abgasnorm, ausgeschildert als IG-L-Strecken.