Städtetrip Bordeaux
Heller Sandstein am Bogen der Garonne. Bordeaux reiht klassizistische Plätze aneinander, vor der Place de la Bourse spiegelt der Miroir d'eau die Fassaden, dazu das Weinmuseum Cité du Vin. Die ganze Altstadt ist UNESCO-Welterbe. Eine fertige Tagesroute führt dich am Fluss entlang und per Tram zum Wein.
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Eine Route führt dich zu Fuß durch das UNESCO-Welterbe, vom klassizistischen Grand Théâtre zur Place de la Bourse mit dem weltgrößten Wasserspiegel, am Garonne-Kai entlang zum Stadttor Porte Cailhau und zur Pont de Pierre, durch die Gassen über die Grosse Cloche und die Kathedrale Saint-André und per Tram zum Weinmuseum Cité du Vin (10 Stationen, ca. 3,5 km). Das sind die Highlights.
Garonne, Altstadt & Wein
Vom klassizistischen Grand Théâtre zur ikonischen Place de la Bourse mit dem Miroir d'eau, am Kai der Garonne entlang zum märchenhaften Stadttor Porte Cailhau und Napoleons Steinbrücke Pont de Pierre. Durch die Gassen über die Place du Parlement, das Glockentor Grosse Cloche und die Kathedrale Saint-André, weiter zum Markt Capucins und per Tram zum spektakulären Weinmuseum Cité du Vin.
- Grand Théâtre / Place de la Comédie. Der Rundgang beginnt am Grand Théâtre an der Place de la Comédie, dem Herzen von Bordeaux. Der klassizistische Bau von 1780 zeigt eine Front aus zwölf korinthischen Säulen, gekrönt von Statuen der Musen und Göttinnen. Sein prächtiges Treppenhaus soll Charles Garnier zur Pariser Oper inspiriert haben. Von hier laufen die eleganten Einkaufsstraßen der Innenstadt sternförmig aus.
- Place de la Bourse. Die Place de la Bourse von 1730 ist das Sinnbild des klassischen Bordeaux, eine geschwungene, streng symmetrische Palastfassade aus hellem Stein, die sich zum Fluss hin öffnet, in der Mitte der Brunnen der drei Grazien. Als sie entstand, riss man die alten Stadtmauern nieder. Ein bewusstes Zeichen einer offenen, dem Handel und der Garonne zugewandten Stadt.
- Miroir d'eau. Gegenüber der Place de la Bourse liegt der Miroir d'eau, eine weite Granitfläche unter einem Wasserfilm. Ein hauchdünner Wasserfilm überzieht die Granitplatten und spiegelt die Palastfassade auf den Kopf gestellt. Abwechselnd mit aufsteigendem Nebel. An heißen Tagen planschen Kinder darin, und es entstehen die schönsten Fotos der Stadt. Im Winter ist der Spiegel abgeschaltet.
- Porte Cailhau. Die Porte Cailhau von 1495 war einst das Prunktor der Stadt zur Garonne hin, errichtet zu Ehren eines Sieges von König Karl VIII. Mit ihren spitzen Türmchen, Zinnen und Erkern wirkt sie wie einem Märchen entsprungen, halb Wehrtor, halb Schlossfassade. Vom kleinen Museum im Inneren führt der Aufstieg zu einem hübschen Blick über den Fluss und die Dächer.
- Pont de Pierre. Der Pont de Pierre war bis 1965 die einzige Straßenbrücke über die Garonne, erbaut auf Anordnung Napoleons und 1822 vollendet. Man erzählt, seine 17 rot-weißen Bögen stünden für die 17 Buchstaben von Napoléon Bonaparte. Geplant waren allerdings 19; zwei fielen 1819 dem Budget zum Opfer. Von der Brücke oder dem Kai öffnet sich der klassische Blick auf die lange, gebogene Uferfassade von Bordeaux, den Port de la Lune, dem die Stadt ihren mondsichelförmigen Namen verdankt.
- Place du Parlement. Mitten im Viertel Saint-Pierre liegt die Place du Parlement, ein von einheitlichen Fassaden aus dem 18. Jahrhundert umschlossener Platz mit einem Brunnen im Zweiten Kaiserreich-Stil in der Mitte. Rundum reihen sich Cafés und Restaurants mit Terrassen unter Bäumen. Der ideale Ort für eine Pause, einen Kaffee oder den ersten Apéro des Abends.
- Grosse Cloche. Die Grosse Cloche ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, das alte Glockentor aus dem 15. Jahrhundert, das über der Rue Saint-James thront. Zwischen zwei runden Türmen mit spitzen Dächern hängt die große Glocke, die einst zu Ratsversammlungen und zur Weinlese läutete. Und die die Bordelais so liebten, dass ihr Klang zum Symbol der städtischen Freiheiten wurde. Nur ein paar Schritte weiter westlich kreuzt du die Rue Sainte-Catherine, eine der längsten Fußgängerzonen Europas. Immer voller Leben, falls dir nach Schaufenstern und Trubel ist.
- Cathédrale Saint-André. Die gotische Cathédrale Saint-André ist die größte Kirche von Bordeaux, in der 1137 die junge Eleonore von Aquitanien den späteren König Ludwig VII. heiratete. Direkt daneben steht, freistehend, der Pey-Berland-Turm, der einstige Glockenturm. Wer seine engen Stufen erklimmt, wird mit dem schönsten Rundblick über die Dächer der Altstadt belohnt. Innen beeindrucken die reich geschmückten gotischen Portale.
- Marché des Capucins. Der Marché des Capucins wird liebevoll der Bauch von Bordeaux genannt, die große überdachte Markthalle der Stadt. Zwischen den Ständen mit Käse, Wurst, Obst und Gemüse liegt das Herz an den Austernbänken. Hier bestellt man vormittags ein Dutzend frischer Austern aus dem Bassin d'Arcachon mit einem Glas trockenem Weißwein und steht mittendrin im lebhaften Treiben. Am schönsten am Wochenendvormittag.
- La Cité du Vin. Zum Abschluss bringt dich die Tram nach Norden zur Cité du Vin, dem spektakulären Weinmuseum am Fluss. Der geschwungene Bau aus Gold und Glas soll an Wein im Glas, Rebstöcke und die Wirbel der Garonne erinnern. Innen erkundest du auf interaktive Weise die Weinkulturen der ganzen Welt, und ganz oben im Belvédère wartet eine Verkostung mit Panoramablick über Bordeaux. Der perfekte, genussvolle Schlusspunkt.
- Les Halles de Bacalan. Direkt gegenüber der Cité du Vin versammelt diese moderne Foodhall über 20 regionale Produzenten mit Austern, Tapas, Wein und Käse an Gemeinschaftstischen. Abends kommen Pintxos-Events und Livemusik dazu. Die trendige Foodhall-Szene der Docks macht sie zum perfekten Budget-Stopp im aufstrebenden Bassins-à-Flot-Viertel.
So planst du deinen Besuch
Ein Tag reicht. Die Route ab dem Grand Théâtre misst 3,5 Kilometer und führt zur Place de la Bourse, wo der Miroir d'eau die Fassaden spiegelt, weiter am Kai entlang zur Porte Cailhau und zur Pont de Pierre, durch die Gassen an der Grosse Cloche vorbei zur Kathedrale und zum Markt. Zum Schluss bringt dich die Tram zum Weinmuseum Cité du Vin. Der helle Sandstein war lange rußschwarz, erst eine große Reinigung brachte ihn zurück. Sieben Abendtipps liegen bereit, und Saint-Émilion ist eine Zugstunde entfernt.
Ausgehen & Nachtleben
Rooftop-Bars
- Le 7 (Cité du Vin). Ganz oben in der Cité du Vin, im siebten Stock des geschwungenen Karaffen-Baus, liegt das Restaurant und die Weinbar Le 7 mit Panoramaterrasse und einem weiten Blick über die Garonne und die Dächer von Bordeaux, dazu ein Glas aus einer Weinkarte mit Hunderten Referenzen aus aller Welt.
Ausgehviertel
- Saint-Pierre. Das Viertel Saint-Pierre rund um die Place du Parlement ist das lebendige Ausgehherz der Altstadt mit engen Gassen voller Bistros, Weinbars und Terrassen, wo sich Bordelais und Studenten zum Apéro und Abendessen drängen. Stimmungsvoll, zentral und bis spät belebt.
- Place de la Victoire. Rund um die Place de la Victoire am Ende der Rue Sainte-Catherine liegt das Studentenviertel Bordeaux' mit günstigen Bars, Kneipen und Kebab-Läden, an lauen Abenden sitzen Hunderte auf dem Platz. Weniger schick als Saint-Pierre, dafür jung, laut und unkompliziert.
Essen & Restaurants
- La Tupina. La Tupina im Viertel Saint-Michel ist eine Institution der südwestfranzösischen Küche. Über offenem Feuer garen Hähnchen am Spieß, Entenconfit und Fleisch aus dem Südwesten, dazu Kartoffeln in Entenfett und kräftige Rotweine. Rustikal, herzhaft und tief in der gascognischen Tradition verwurzelt.
- Le Petit Commerce. Le Petit Commerce in einer Gasse von Saint-Pierre ist die berühmteste Fischadresse der Stadt, mit Austern aus dem Bassin d'Arcachon, Seezunge, Tintenfisch und dem frischen Fang des Tages in einem lebhaften, dicht besetzten Bistro über zwei Häuser verteilt. Immer voll, immer laut, immer gut. Reservierung ratsam.
Bars & Clubs
- Quai de Paludate & I.Boat. Südlich der Altstadt liegt am Quai de Paludate die Clubmeile von Bordeaux, von der klassischen Diskothek bis zum I.Boat, einem Club und Konzertsaal in einer alten Fähre im Bassin à Flot. Konzerte, Techno und Livemusik in Industriekulisse. Der Ort für lange Nächte, wenn die Bars in der Altstadt schließen.
Bühne & Konzerte
- Opéra National de Bordeaux. Im prächtigen Grand Théâtre am Place de la Comédie residiert die Opéra National de Bordeaux, mit Oper, Ballett und Konzerten unter dem berühmten, von zwölf Säulen getragenen Bau von 1780, dessen Treppenhaus Charles Garnier zur Pariser Oper inspirierte. Ein Abend hier ist ein Erlebnis für sich.
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Infos zu Bordeaux
Nahverkehr
Betreiber. Die Marke TBM (Transports Bordeaux Métropole) bündelt das gesamte Nahverkehrsangebot der Métropole. Betrieben wird das Netz von Keolis Bordeaux Métropole Mobilités im Auftrag der Métropole als Aufgabenträgerin. Das Angebot umfasst Straßenbahn, reguläre Buslinien, die als Lianes bezeichneten Schnellbuslinien, den Flussshuttle LE BATO, das Bedarfsverkehrsangebot TBM flex' sowie ergänzend die Leihradsysteme LE VÉLO und LE VÉLO'C. TER-Regionalzüge der SNCF gehören nicht zum TBM-Verbund, lassen sich aber über das Kombiabonnement TBM+Trains gemeinsam mit dem TBM-Netz nutzen.
Liniennetz. Drei Straßenbahnlinien ohne Oberleitung im Zentrum, dazu Busse und Flussshuttles.
Verkehrsmittel. Straßenbahn · Bus · Schnellbus (Lianes) · Flussshuttle (LE BATO) · Nachtbus auf Bestellung (flex'NIGHT, TBNight)
Betriebszeiten. Die Straßenbahn beginnt den Betrieb gegen 5 Uhr morgens. Die letzte Abfahrt an den Endstationen liegt sonntags bis mittwochs bei etwa Mitternacht, donnerstags bis samstags bei etwa 1 Uhr. Da die letzte Bahn danach noch bis zu einer knappen Stunde unterwegs ist, erreichen einzelne Haltestellen noch spätere Fahrzeuge, laut TBM-Beispiel fährt die letzte Bahn ab Endstation Haillan Rostand um 0.50 Uhr los und erreicht ihre eigene Endstation an anderer Stelle des Netzes erst um 1.50 Uhr. Die Schnellbuslinien (Lianes) haben dieselbe Betriebsspanne wie die Tram. Reguläre Buslinien, die nach 22 Uhr fahren, lassen auf Wunsch auch zwischen zwei offiziellen Haltestellen aussteigen.
Nachtverkehr. In den Nächten von Donnerstag auf Freitag, Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen gibt es zwei eigene Nachtangebote zusätzlich zum späten Tram- und Lianes-Betrieb. TBNight ist eine feste Linie im Halbstundentakt zwischen 1.30 und 5.30 Uhr, die die Basis sous-marine im Stadtteil Bassins à Flot über Talence mit dem Studierendenviertel Village 5 in Gradignan verbindet. flex'NIGHT ist ein Rufbus mit sieben Linien, die alle an den Quinconces starten, um 2 und 4 Uhr abfahren und je eine der sieben Gemeindezonen der Métropole bedienen. Innerhalb der Boulevards genügt der reguläre Haltewunsch-Knopf, in den Außenzonen muss der Halt vorher über die App TBM reserviert werden. Beide Angebote sind in normalen TBM-Tickets und -Abos enthalten, auch nachts ist Entwerten Pflicht.
Ticketkauf. Fahrscheinautomaten stehen an allen Tramhaltestellen und entlang der Buslinie G, sie sind durchgehend in Betrieb und akzeptieren Bankkarte und Bargeld. Für den digitalen Kauf dient die App TBM (iOS/Android) mit M-Ticket-Funktion oder der Online-Shop boutique.infotbm.com, von dort kommt eine Karte innerhalb von 7 bis 10 Werktagen per Post oder wird in einer Boutique abgeholt. Es gibt vier TBM-Boutiquen, am Quinconces, am Bahnhof Saint-Jean, an der Park-and-ride-Anlage Arts et Métiers und an der Buttinière in Lormont, dazu 222 Vertragsgeschäfte für den Ticketkauf und weitere 25 nur zum Aufladen bestehender Karten. An Bord kann bei der Fahrerin oder dem Fahrer ein Ticket für 1 oder 2 Fahrten gekauft werden, dabei gilt ein Aufpreis von 2,10 statt 1,90 Euro für eine Fahrt beziehungsweise 3,70 statt 3,40 Euro für zwei Fahrten. Kartenzahlung an Bord ist nur auf den Lianes 1 und 9 möglich, sonst nur bar.
App und Bezahlen. Die kostenlose App TBM deckt Fahrplanauskunft, Ticketkauf und Entwertung ab. Beim Kauf stehen Einzelfahrten (1, 2 oder 10 Fahrten, Vollpreis oder ermäßigt) sowie Zeittickets für 24, 48, 72 Stunden oder 7 Tage zur Wahl, ebenso Monats- und Jahresabos. Bezahlt wird mit hinterlegter Bankkarte oder Apple Pay, Google Pay war laut App-Beschreibung zum Stand August 2026 noch nicht freigeschaltet. Zum Entwerten müssen Bluetooth und Standortfreigabe aktiv sein, das Telefon wird beim Einstieg an das Lesegerät gehalten, bei Umstiegen erneut. Bei einer Kontrolle zeigt man den automatisch erzeugten QR-Code vor, ausreichend Akku ist Voraussetzung. Tickets für 2 oder 10 Fahrten lassen sich für mehrere Personen gleichzeitig entwerten.
Welches Ticket. Eine Einzelfahrt (1 voyage) kostet 1,90 Euro und gilt ab der ersten Entwertung eine Stunde lang für beliebig viele Umstiege auf Tram, Bus und Flussshuttle. 2 Fahrten kosten 3,40 Euro, 10 Fahrten 15,70 Euro, 10 Fahrten zum ermäßigten Tarif für Berechtigte wie Schüler, Studierende oder kinderreiche Familien 8,80 Euro. Bei den Zeittickets kostet die Tageskarte (24 Stunden ab Entwertung) 6,50 Euro und schließt die Tagesnutzung eines Park-and-ride-Platzes ein, das entspricht 3,4 Einzelfahrten zu 1,90 Euro, ab der vierten Fahrt am selben Tag rechnet sie sich rechnerisch. Es folgen 48 Stunden für 11 Euro, 72 Stunden für 13,50 Euro und 7 zusammenhängende Tage für 17,50 Euro, ebenfalls mit Park-and-ride-Zugang. Ein Pass soirée für 3,50 Euro gilt von 19 Uhr bis 7 Uhr am Folgetag. Wer an Bord des Busses statt vorher am Automaten oder in der App kauft, zahlt für 1 Fahrt 2,10 statt 1,90 Euro und für 2 Fahrten 3,70 statt 3,40 Euro. Preisstand ist der Guide des Tarifs von TBM, Ausgabe September 2025.
Tarifzonen. Das TBM-Netz kennt keine Tarifzonen, jedes Ticket gilt einheitlich auf dem ganzen Netz aus Tram, Bus und Flussshuttle. TER-Regionalzüge der SNCF sind eigenständig tarifiert und im TBM-Ticket nicht enthalten.
Tipp. Die Flussshuttles BatCub gelten als normale Fahrt und zeigen die Uferfront von vorn.
Links
- TBM, offizielle Fahrplan- und Tarifauskunft
- TBM Online-Boutique, Ticketkauf
- Guide des Tarifs TBM, PDF
- TBM Nachtverkehr
- TBM Netzpläne
- Netzplan
Anreise
Hauptbahnhof
Lage. Südlich des Zentrums an der Garonne, Straßenbahn direkt vor der Tür.
Fernverkehr. Seit Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Sud Europe Atlantique verkehren TGV zwischen Bordeaux Saint-Jean und Paris-Montparnasse in rund zwei Stunden und vier Minuten, mit bis zu 33 Hin- und Rückfahrten pro Tag, gut die Hälfte davon ohne Zwischenhalt. Die Strecke ist rund 302 Kilometer lang und wird mit bis zu 320 km/h befahren. Vom Bahnhof aus erreicht die Straßenbahnlinie C oder D das Stadtzentrum in etwa zehn Minuten.
Betriebszeiten. Gare de Bordeaux Saint-Jean ist nicht rund um die Uhr offen. Montag bis Donnerstag von 4.45 bis 0.30 Uhr, freitags bis 1 Uhr, samstags bis Mitternacht, sonntags und feiertags von 6 bis 1 Uhr. Der erste Fernzug rollt werktags gegen 5.20 Uhr Richtung Paris, der letzte trifft kurz nach 23 Uhr ein.
Flughäfen
In die Stadt. Straßenbahnlinie F braucht rund 35 Minuten bis Hôtel de Ville im Zentrum, rund 45 Minuten bis zum Bahnhof Saint-Jean.
Taktung. Alle 10 Minuten werktags und samstags, alle 15 Minuten sonntags. Betrieb von 5 bis 24 Uhr, donnerstags bis samstags bis 1 Uhr.
Eigenheiten
- Der Wasserspiegel. Am Place de la Bourse liegt eine flache Wasserfläche, die abwechselnd spiegelt und nebelt. Im Sommer steht die halbe Stadt darin.
- Flughafenlinie heißt F, nicht A. Auf Anzeigetafeln und am Wagen steht für die Flughafenverbindung die Linie F, auch wenn ältere Reiseseiten oft von Linie A sprechen. Am Gleis nach dem Fahrtziel Aéroport Ausschau halten, nicht nach der Liniennummer.
- Tagesticket deckt den Park-and-ride mit ab. Wer mit dem Auto anreist, kann an einem der Park-and-ride-Plätze am Stadtrand parken. Die 24-Stunden- und die 7-Tage-Karte des TBM-Netzes schließen die Tagesparkgebühr automatisch mit ein, ein separates Parkticket entfällt.
Gut zu wissen
- Währung
- EUR €
- Notruf
- 112
- Steckertyp
- C · E
- Zeitzone
- Europe/Paris
- Verkehr
- rechts
Tempolimits. innerorts 50 km/h, außerorts 80 km/h, Autobahn 130 km/h (bei Regen 110 km/h)
Auf Landstraßen ohne Mittelstreifen gilt seit 2018 ein Limit von 80 km/h. Einzelne Départements haben es per Beschluss des Conseil départemental wieder auf 90 km/h angehoben, erkennbar an eigenen Schildern am Streckenanfang. Bei Regen sinkt das Tempo auf der Autobahn auf 110 km/h, innerorts bleibt es unverändert bei 50 km/h.
Trinkgeld. Service ist gesetzlich enthalten. Wer zufrieden ist, lässt ein paar Euro liegen, mehr nicht.
Maut. Die meisten Autobahnen kosten. Ticket ziehen, bei der Abfahrt zahlen, Karte wird überall genommen.
Zufahrt. In vielen Städten gelten Umweltzonen. Du brauchst eine Crit'Air-Plakette, die vorab online bestellt werden muss und per Post kommt. Ohne Plakette droht ein Bußgeld.